Sport im Frühling gegen Frühjahrs-Müdigkeit und Winter-Speck


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Sport Frühling gegen Frühjahrs-Müdigkeit und Winter-Speck

Wem es schwer fiel, sich im Winter an der frischen und kalten Luft sportlich zu betätigen, der hat nun keine Ausrede mehr. Der Frühling hat Einzug gehalten und Sport bei Sonnenschein weckt die müden Glieder. Ausserdem kann Sport auch wie Medizin für Körper und Geist wirken. Wer sich aufrafft, wird mit Glückshormonen belohnt. Die Stimmung hebt sich im Nu und man fühlt sich einfach nur gut.

 

Trotz allem sollte man beim Sport an der frischen Luft nicht auf die richtige Kleidung verzichten. Wenn es morgens noch kühl ist, muss an eine Kopfbedeckung gedacht werden. Unser Körper verliert über den Kopf die meiste Wärme. Das kann dann zu Auskühlungen führen. Wichtig ist auch eine atmungsaktive Kleidung bei der der Schweiss abgeführt wird und sich nicht am Körper sammeln kann. Wer möchte schon eine Erkältung oder gar eine Grippe riskieren.

 

Nach der langen Winterpause sollte man langsam mit Sport wieder anfangen. Wer seinen Körper überfordert, tut ihm nichts Gutes. Viel hilft nicht immer viel! Wer seinen Körper langsam wieder an die Bewegungen an der frischen Luft gewöhnt, tut dem Immun-System, Knochen und Gelenken einen grossen Gefallen. Auch die Gelenke, die ja im Winter weniger beansprucht wurden, müssen sich erst wieder an die regelmässige Beanspruchung gewöhnen.

 

Immun-System

Forscher fanden heraus, dass regelmässiges, ruhiges Joggen die Häufigkeit und Dauer von Atemwegsinfekten deutlich reduzieren kann. Man sollte aber nicht über 45 Minuten joggen. Wer seine Gelenke nicht zu sehr beanspruchen kann oder an Übergewicht leidet, sollte mit Nordic Walking seinem Immun-System auf die Sprünge helfen. Wichtig ist die ruhige Art der Bewegung. Wer seinen Körper zu extremen Ausdauer-Belastungen treibt und häufig schnell unterwegs ist, kann hingegen häufiger an Infekten leiden. In der Ruhe liegt die Kraft und so kann man den Erkältungs-Krankheiten gleich noch ein Schnippchen schlagen.



Knochen, Gelenke und Bänder

Sehnen, Bänder und Knochen-Gewebe werden durch Sport gestärkt. Somit bleiben die Knochen aufbauenden Zellen aktiv und das kann das Risiko an Knochenschwund (Osteoporose) zu erkranken senken. Besonders Sportarten wie Tennis oder Squash sollen sich positiv auf die Knochendichte auswirken.

Vor dem Sport ist eine Erwärmung immer empfohlen, um die Gelenke und Bänder auf die bevorstehende Belastung einzustimmen. Nach dem Sport darf auf keinen Fall die Dehnung der Bänder vergessen werden. Es kann sonst zu Verkürzungen kommen, welche die Bewegungsfreiheit einschränken können. Wer das beachtet, ist auf dem besten Wege, seinen Körper sportlich fit und gesund zu halten.

 

Gehirn

Sport gegen Gedächtnisschwäche? Kaum zu glauben, aber wer sich an der frischen Luft sportlich betätigt, kann seinem Gehirn auf die Sprünge helfen. Die Nervenzellen im Gehirn erhalten durch Sport im Freien vermehrt Sauerstoff. Somit wird die Leistungsfähigkeit des Gehirns erhöht und man kann sich Dinge besser merken oder aber auch gelerntes besser wieder abrufen.

Ausserdem wird die Hirnanhangsdrüse durch sportliche Betätigung stimuliert und schickt aktivierende Hormone an Muskulatur und Fettgewebe. Das führt zur besseren Durchblutung und hilft sogar beim Abnehmen.

 

Muskulatur

Muskeln lernen durch Sport vermehrt Fette zu verbrennen. Gerade nach dem „Winterschlaf“ ein positiver Effekt. Der Energieumsatz kann durch Sport um das fünf- bis siebenfache erhöht werden. Wer also im Frühjahr regelmässigen Betätigungen an der frischen Luft nachgeht, hat eher die Chance auf die ersehnte Bikinifigur im Sommer. Um Muskulatur aufzubauen sind Sportarten wie Radfahren, Laufen und Gehen zu empfehlen. Auch das Training am Heimtrainer baut Muskeln auf. Kleiner Tipp: Man kann ihn auch ins Freie stellen.

 

Sport kann also unserem Körper optimal helfen wieder in Form zu kommen oder zu bleiben. Natürlich ist es nicht immer leicht, den inneren Schweinehund zu bezwingen. Darum sollte man auch nicht alleine trainieren. Suchen Sie sich einen Partner. Zu zweit macht es doch viel mehr Spass!






 

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