Tauchen – Wenn Sport zum Erlebnis wird


[Startseite] [Beauty] [Ernährung] [Gesundheit] [Liebe und Partnerschaft] [Lifestyle] [Mode und Trends] [Reisen] [Sport] [Unterhaltungs-Elektronik und Technik] [Wellness



Tauchen – Wenn Sport zum Erlebnis wird

Wer wollte nicht schon einmal im Urlaub am Meer die Unterwasserwelt kennen lernen?

Da bietet sich natürlich ein Tauchkurs vor Ort oder von zu Hause aus an. Doch wer tauchen lernen möchte, sollte körperlich und geistig fit sein und dies durch ein ärztliches Attest vorweisen können.

 

In vielen Tauchbasen im Ausland wird so ein Attest nicht verlangt. Diese Basen sind nur auf das Geld der Urlauber aus, haben oft schlechtes oder veraltetes Equipment und locken mit sogenannten Schnellkursen. Leider muss man dann in Notsituationen feststellen, dass an der Theorie und Ausrüstung gespart wurde, was lebensgefährlich sein kann. Eine seriöse Tauchbasis leiht keine Geräte oder Pressluftflaschen an Leute ohne Tauchschein oder ohne Attest!

 

Aber ich will Ihnen das Tauchen ja nicht vergraulen. Deshalb hier ein Überblick über die Ausbildungsstufen bei PADI – einer der weltweit angesehensten und grössten Tauchsportvereine.

 

Was heisst PADI?

PADI heisst: Professional Association of Diving Instructors.

 

Voraussetzungen zum Tauchen

Zuallererst einmal muss man tauchen wollen. Sich dazu überreden lassen den Tauchschein zu machen ist keine gute Idee. Wer es nicht selber will wird wohl auch nie richtig Spass dabei empfinden. Man sollte sich im Wasser wohl fühlen und über die grundlegenden Schwimmfertigkeiten verfügen.

Wer Platzangst hat ist hier fehl am Platz!

Man muss kein Sportler sein um tauchen zu können, aber man sollte gesund sein. Insbesondere was das Herz-Kreislauf- und Atmungssystem betrifft. Auch Diabetiker können tauchen!

Man sollte über eine gesunde Einstellung und Selbstdisziplin verfügen um seine Grenzen besser einschätzen zu können.

Das Mindestalter beim Gerätetauchen beträgt 12 Jahre.



OWD – Open Water Diver

Im Open Water Diver Kurs lernt man die grundlegenden und zum Tauchen am wichtigsten Sachen wie z.B. welche Teile zu einer Tauchausrüstung gehören und wie man sie richtig zusammen baut. Man bekommt erklärt wie das mit dem Druckausgleich im Ohr funktioniert und was man dafür tun muss. Es wird über Auf- und Abtrieb gesprochen, wie sich das Wasser auf den menschlichen Organismus oder auf Gase auswirkt und über Beziehungen zwischen Druck, Volumen und Dichte.

Alles sehr interessant und unbedingt notwendig, um zu verstehen, welchen Gesetzen unser Körper in den Tiefen des Wassers unterliegt.

 

Hat man das alles erst einmal verstanden kann es losgehen mit den ersten Schwimmbad-Tauchgängen (insgesamt fünf).

Ganz langsam tastet man sich an die Ausrüstung heran. Ihr werdet sehen, es macht richtig Spass das Jacket an der Flasche zu befestigen und den Lungenautomat richtig anzuschrauben.

Das erste Mal unter Wasser Pressluft zu atmen wird noch ungewohnt aber auch unvergesslich sein.

Nach den fünf Schwimmbad-Tauchgängen folgen dann noch vier Freiwassertauchgänge, in denen das zuvor gelernte angewendet und vertieft wird. Abschliessend prüft der Tauchlehrer die erlernten Fertigkeiten. Hat man alles zur Zufriedenheit des Tauchlehrers gemeistert wird man brevetiert, das heisst, man bekommt seinen heiss ersehnten Tauchschein.

 

Mit der Open Water Diver Brevetierung kann man mit einem Buddy (Tauchpartner) bis achtzehn Meter tief tauchen.

 

Einfach mehr erleben

Wer im Urlaub am Meer mit seiner OWD Brevetierung bis achtzehn Metern taucht, der bekommt viel zu sehen. Jede Menge bunte Fische und wunderschöne Korallen begeistern die Taucher. Unter Tauchern gilt: Nimm nichts vom Meeresboden mit und fass wenn möglich auch nichts an! Schliesslich soll die Unterwasserwelt so schön bleiben wie sie ist!

 

Wem die achtzehn Meter allerdings nicht ausreichen sollten, der kann den AOWD- Schein an die vorherige Ausbildung anhängen.

 

AOWD Advanced Open Water Diver

 

Wie ist es wohl auf 25 – 30 Metern Tiefe? Ist Nachttauchen aufregend oder unheimlich? Wie ist es wohl unter Wasser zu fotografieren?

Auf all diese Fragen erhalten Sie eine Antwort wenn sie den AOWD Tauchschein machen.

 

Um zum Advanced Diver (Abenteuer Taucher) aufsteigen zu können muss man den OWD Schein haben.

Wer Interesse an Bootsausfahrten, Bergseetauchen, Nachttauchen, Wracktauchen usw. hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Insgesamt sind fünf Abenteuertauchgänge für diesen Tauchschein von Nöten, wobei sich der Taucher selber aussuchen kann was er machen möchte. Man kann sich zu einem kompletten Programm anmelden oder nach und nach diese Tauchgänge machen. Die Tauchschulen sind da sehr flexibel.

 

Mit der Brevetierung zum AOWD stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen die Unterwasserwelt noch intensiver kennenzulernen. Aber bedenken Sie – je tiefer man taucht, desto weniger Tageslicht dringt bis zum Meeresboden vor. Die Farben sind da unten nicht mehr erhalten. Es ist also ratsam eine Unterwasserlampe mitzunehmen, um auch hier die wunderbare Welt des Meeres in seiner vollen Pracht geniessen zu können.

 

Weil man bei PADI von einer Ausbildungsstufe auf die nächste aufbauen kann, hat man genug Zeit sich zu überlegen was man weiter machen möchte. Will man Divemaster werden oder vielleicht doch Tauchlehrer? Der erste Schritt in die Profistufe ist da der Rescue Diver (Rettungstaucher).






Ihr Link hier?
 
Weitere Artikel zu folgenden Themen:
Aqua Fitness – der sanfte Weg zur Traumfigur
Fitnesslügen – Was man schon immer mal wissen wollte!
Nordic Walking - Die effektive Ganzkörper-Sportart
Pilates - Schonendes Ganzkörper-Training für Jung und Alt
Sport im Frühling gegen Frühjahrs-Müdigkeit und Winter-Speck
Tauchen – Wenn Sport zum Erlebnis wird
Tauchen als Beruf
Trainingssünden – Was man vermeiden sollte!
Unverletzt von der Ski Piste
Wintersport im Schlankheitstest
Google
 
Web www.tips-und-infos.de


Impressum und Kontakt  copyright by Interstore International OHG
91.184.54.132